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Kreis lehnt Antrag der Dorfgemeinschaft ab

Rechtslage lässt Reduzierung der Geschwindigkeit nicht zu.

Die Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL hat im Mai 2014 beim Kreis Minden-Lübbecke die Verlegung der Ortstafel vor die Einmündung der Eimsiekstraße und die Ausschilderung der Eggetaler Straße mit 70 km/h zwischen Masch und Börninghausen beantragt.
Daraufhin wurde die Stadt Preußisch Oldendorf mit einer Verkehrsdatenmessung innerhalb der Ortschaft beauftragt und die Kreispolizeibehörde erstellte eine Dreijahresunfallauswertung auf der Strecke zwischen Masch und Börninghausen.
Das Ergebnis dieser Erhebungen und ein Ortstermin mit den beteiligten Behörden ergab schließlich, dass weder die Versetzung der Ortstafel, noch die gewünschte Reduzierung der Geschwindigkeit nach der geltenden Rechtslage erfolgen kann.


Die Verlegung des Ortseingansschildes von der Einmündung des Wittekinsweg vor die Eimsiekstraße wurde vom Kreis abgelehnt.
Foto: Matthias Wessel


 

Hierzu ein Kommentar der Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL:


Was muß eigentlich erst alles passieren, damit Behörden den verständlichen Wünschen von Bürgern entsprechen?

Es gab wohl noch nicht genügend Anlaß in den letzten Monaten und Jahren, um eine Geschwindigkeitsbegrenzung durchzusetzen. Messungen im Zeitraum vom 10. bis 11.07. und vom 14. bis 15.07.2014 haben ergeben, daß 99,9% aller Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten. Dies ist sicherlich stark anzuzweifeln, wenn man sich die „Raserei“ zwischen Börninghauser Masch und Husemeyers Hof im Alltag anschaut.

Was können wir also tun, wenn andere mal wieder nichts für uns tun.

Der Kreis Minden macht zwar die Zusage, im Rahmen der zukünftigen Einsatzplanung für den kreiseigenen Radarwagen, Börninghausen regelmäßier als sonst zu berücksichtigen. Ob das aber wirklich Abhilfe schafft, bleibt abzuwarten.

Abhilfe könnten wir Eggetaler Bürger aber auch selbst schaffen. 100 km/h sind zwischen Börninghauser Masch und Husemeyers Hof zwar erlaubt, aber mit 50 km/h kommt man auch ins Dorf oder auch heraus. Denken wir dabei in erster Linie an unsere Kinder, seien wir Vorbild und der Dank unserer Kinder ist uns sicher. Unfälle gab es in der Vergangenheit genug. Helfen wir uns selbst, wenn andere uns nicht helfen.

Für euer Verständnis vielen Dank.

Jürgen Nenneker

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