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Eggetaler setzen auf Gemeinschaft

Bürgernetzwerk mit vielen Angeboten.

„Der Prozess einer Dorfentwicklung ist kein Selbstläufer.“ Dieser Satz stand auf der Leinwand, als Jürgen Nenneker, Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal, die anwesenden Gäste zur 3. Bürgerversammlung im Saal des Gasthauses Lindenhof begrüßte.

 

UDO Team Bürgerversammlung 2015

Das Team des Eggetaler Bürgerbüros: Bianca Wilms (l.) und Sibylle Dressler. Foto: Matthias Wessel

 

Nach einer kurzen Einleitung übergab er das Mikrofon an Bianca Wilms und Sibylle Dreßler, die das Bürgerbüro Unser Dorf Office (UDO) betreuen. Sie stellten ihre Arbeit und im Anschluss die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung zum Bürgernetzwerk vor, die Anfang des Jahres stattgefunden hatte.

„Der demografische Wandel erfordert Handeln, und das bewegte uns dazu, das Bürgerbüro ins Leben zu rufen, um so vorhandene Ressourcen zu nutzbarer zu machen“, erklärt Bianca Wilms. Im weiteren Verlauf beschrieben die beiden Eggetalerinnen den anwesenden Gästen, wie UDO funktioniert. Eine Such- und Bieteliste soll dabei helfen, die vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten für alle Eggetaler nutzbar zu machen. Ob Haushalts-, Garten- oder Reparaturarbeiten, Unterstützung bei der Vorbereitung von Feiern oder bei Problemen mit dem Computer bis hin zur Nachhilfe oder Gartenarbeit – die Liste ist lang und vielseitig. An jedem dritten Dienstag im Monat haben interessierte Eggetaler die Möglichkeit, sich von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung mit dem UDO-Team auszutauschen. Auch per Mail unter udo@wir-im-eggetal.de oder ganz neu unter der Tel. (0 57 42) 7 04 63 78 ist das UDO-Team erreichbar.

 

Bürger unterstützen sich gegenseitig

 

„Voraussetzung für die Mitarbeit im Netzwerk ist die Mitgliedschaft in der Dorfgemeinschaft“, betont Sibylle Dreßler. „Das ist deshalb sinnvoll, damit die Tätigkeiten, die innerhalb dieser Gemeinschaft verrichtet werden, auch versichert sind“, so Dressler weiter. Mitmachen könne jeder Alleinstehende, Jugendliche, Familien und Institutionen. Die Vermittlung sei kostenlos und es bestehen keinerlei Verpflichtungen. Derzeit stehen dem Bürgernetzwerk 163 Angebote zur Verfügung. Sieben Personen haben sich bereiterklärt, im UDO-Team mitzuarbeiten.

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